Streumunition, für Ukraine, USA will Streumunition liefern, EGAL WAS DIE UNO SAGT!?

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Eine Gefahr besonders für Kinder

Streubomben töten und verwunden wahllos und über große Flächen hinweg. Es sind besonders heimtückische Waffen: Bis zu 40 Prozent zünden nicht beim Aufprall.

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Die geringste Berührung reicht dann, um sie noch nach Jahren explodieren zu lassen. Die im Boden lauernden Bomben sind eine schreckliche Gefahr, ob für spielende Kinder oder Bauern bei der Feldarbeit.

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Streubomben bestehen aus einem Sprengsatz, der sich kurz über dem Ziel in hunderte Minibomben zerlegt. Im Krieg in der Ukraine wird Streumunition gezielt gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt (Recherche von Human Rights Watch).

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Die USA feuerte während des Vietnamkrieges 260 Millionen Streubomben ab, im Libanon warf Israel in nur wenigen Tagen über vier Millionen ab.

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Streumunition

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Streubomben verstoßen gegen Völkerrecht

123 Staaten einschließlich Deutschland haben die Konvention gegen Streumunition unterschrieben, die seit 2010 völkerrechtlich gilt. Entscheidend geprägt wurde dieser Erfolg von der Internationalen Koalition gegen Streubomben (CMC), die 2008 einen Verbotsvertrag erreichte. Handicap International ist eine der Mitgründerinnen.

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Wirkung
Streumunition (= Streubomben) kann von Flugzeugen abgeworfen oder vom Boden abgefeuert werden. Beim Abwurf vom Flugzeug öffnet sich ein Bombenbehälter, der bis zu 1.000 Submunition enthält.
Wird Streumunition mittels Artillerierakete oder Haubitze eingesetzt, können erhebliche Mengen an Munition über ein großes Gebiet verteilt werden. Eine Salve des MLRS Raketenwerfers verstreut z.B. bis zu 8.000 Stück Submunition über ein Areal von ca. 250.000 m2 (entspricht 50 Fußballfeldern).

Durch die ungezielte Streuung wird beim Einsatz von Streumunition immer die Zivilbevölkerung getroffen.
Betroffen ist kurz-, mittel- und langfristig fast ausschließlich die Zivilbevölkerung.

Offiziell bestätigt sind bisher rund 22.200 zivile Opfer. Schätzungen zufolge wurden aber eher 56.000 Menschen durch Streumunition getötet oder verletzt.

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Ein weiteres Problem bei Streumunition ist ihre besonders hohe Blindgängerrate. Bis zu 40% der Submunition, im Einzelfall sogar noch mehr, explodiert nicht beim Aufschlag. Sie bleibt explosionsbereit und kann jederzeit einen Men schen, der sich nähert oder die Munition berührt, töten oder verstümmeln. Damit wirken die Blindgänger wie Landminen. Das heißt auch, dass sie Lebensraum verseuchen, so dass Ackerland und Infrastruktur nicht nutzbar sind und durch diese Bedrohung noch viel mehr Menschen betroffen sind als die unmittelbar verletzten oder getöteten.

Gründe dafür, dass ein so großer Teil der Submunition nicht explodiert:
Komplexität des ZündmechanismusProduktions- und Anwendungsfehler (ein fehlerhafter Auswurf aus dem Container führt unweigerlich zum „Versagen“ der Submunition) wirtschaftliche Rentabilität bei ihrer Herstellung (maximale Produktion zu minimalem Preis) natürlicher Zerfall der Bestandteile während der Lagerung, Abwurf von zu alter Munition. Die Detonationswelle der zuerst explodierenden Munitionen verwirbelt nachfolgende Geschosse, so dass diese dann nicht mehr in einem für die Zündung vorgeschriebenen Winkel aufschlagen
Umweltbedingungen bei der Bombardierung (weicher Boden, Geäst, starker Wind, extreme Temperaturen)
Sog. Stabilisierungsbänder bzw. Fallschirme sind häufig Bestandteil von Streumunition. Diese können sich
leicht in Ästen und Zweigen verfangen.

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Streumunition werde mit äußerster Vorsicht eingesetzt, insbesondere um Risiken für Zivilisten zu minimieren, so das Weiße Haus

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„Sie (Streubomben) werden äußerst vorsichtig eingesetzt, insbesondere um die Risiken für die Zivilbevölkerung zu minimieren. Und danach! Die demokratisch gewählte Führung der Ukraine hat allen Grund, die Risiken für die Zivilbevölkerung zu minimieren, denn es sind ihre eigenen Bürger, die Ukrainer, die sie eigentlich zu schützen versucht!

MIT ÄUSSERSTER VORSICHT EINGESETZT… GENAUSO WIE IN VIETNAM STEUBOMBEN UND NAPALM!?

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Einsatz
Streumunition ist nach Ende des Zweiten Weltkrieges in mindestens 23 militärischen Konflikten zum Einsatz gekommen.
Millionen von Submunitionen wurden seit 1965 abgeworfen. Unter anderem im Vietnamkrieg 1965-1975 (383 Mio. Submunitionen), im Irak 1991-2006 (50 Mio. Submunitionen), im Kosovo 1999 (290.000 Submunitionen), in Afghanistan 2001-2002 (250.000 Submunitionen) und im Südlibanon 2006 (4 Mio. Submunitionen) sowie neuere Einsätze in Syrien, im Jemen oder in der Ukraine. Von allen abgeworfenen Submunitionen sind viele Millionen Submunitionen nicht explodiert und als gefährliche Blindgänger liegen geblieben. Seit Inkrafttreten der Oslo-Konvention verzeichnete Syrien die höchsten Einsätze von Streubomben. Weltweit wurden im letzten Berichtszeitraum im Jahr 2016 971 Opfer von Streubomben offiziell bestätigt.


BEI DER URANMUNITION SETZTEN SICH DIE KRIEGTREIBER ÜBER ALLE BEDENKEN UND WARNUNGEN HINWEG: LINK ZUM ARTIKEL

WAS URANMUNITION IN DER UKRAINE ANRICHTEN WÜRDE Großbritannien will DU-Geschosse an Kiew liefern. Dabei hat diese Waffe schon viel Leid verursacht. Warum das zu wenig bekannt ist und welchen Anteil die WHO daran haben könnte… weiterlesen

URANMUNITION, Großbritannien liefert URANMUNITION, Prinz William, Prinz Harry!

SCHWERE MISSBILDUNGEN, DURCH DEN EINSATZ VON URANMUNITION, 1999 IN JUGOSLAWIEN DURCH DIE USA UND DIE NATO, ebenfalls in den Golfkriegen, ab 1991 eingesetzt!


LINK zum Artikel: Krieghetzer Charles, Großbritannien liefert URANMUNITION, Charles will deutsche Soldaten!?


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DIE SITUATION
Die Zivilbevölkerung bildet den Großteil der Opfer von Streumunition: bis Ende 2016 wurden über 21.200 Zivilistinnen
und Zivilisten Opfer von Streumunition, die tatsächliche Anzahl der zivilen Opfer dürfte aber bei über 55.000 liegen.

In Berichtsjahr 2016 stammten 98% der gemeldeten Unfälle aus der Zivilbevölkerung. Etwa 36% waren Kinder.

Im Jahr 2016 wurde die zweithöchste Zahl an Opfern seit 2009 verzeichnet. Das sind doppelt so viele wie im Jahr 2015.

Weltweit gibt es Hunderttausende Überlebende von Unfällen mit Landminen, Streumunition und anderen Kriegsresten.

Auch Jahrzehnte nach einem Konflikt besteht für Millionen Menschen die Gefahr durch Blindgänger.

Enorme Streumunitionsvorräte weltweit: Weltweit lagern noch Millionen an Streumunitionen in Ländern, die dem
Verbot von Streumunition nicht beigetreten sind.


DIE FAKTEN
29 Staaten und Gebiete sind 2016 durch nichtexplodierte Munition betroffen. 2 weitere Staaten könnten verseucht sein.

22 Staaten haben seit Ende des Zweiten Weltkrieges Streumunition eingesetzt (USA, Frankreich, Großbritannien Israel, Russland…). Seit dem In-Kraft-Treten der Oslo Konvention 2010 wurde von Streumunitions-Einsätzen in Kambodscha 2011 (durch Thailand), in Libyen 2011 und 2015, in Syrien 2012 bis heute, im Sudan 2012 und 2015, im Südsudan (2014), in der Ukraine (2014-2015) und im Jemen 2015 bis heute (durch die Saudi-Arabische Koalition) berichtet.

34 Staaten haben seit den 50er Jahren Streumunition hergestellt, 16 davon produzieren vermutlich auch 2016 noch Streumunition oder behalten sich dies vor.

Mindestens 15 Staaten haben seit den 1950er Jahren an mindestens 60 Staaten Streubomben exportiert.